Gesundheit

Experten beantworten aktuelle Fragen zur Gesundheit:

Vorhofflimmern vor Schlaganfall

Vorhofflimmern, was tun?

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen. Ohne Therapie drohen ernste Folgen, beispielsweise ein Schlaganfall. Die drei zentralen Säulen der Therapie von Vorhofflimmern sind die Blutverdünnung zur Vermeidung von Schlaganfällen, die Verminderung der Beschwerden und somit Verbesserung der Lebensqualität, sowie die optimale Behandlung der Risikofaktoren von Vorhofflimmern, wie Bluthochdruck, oder Herzschwäche. Bezüglich der Behandlung der Symptome des Patienten gibt es oft unterschiedliche Meinungen zum weiteren Vorgehen. Meiner Ansicht nach ist hier eine ganz individuelle Herangehensweise, die Risikofaktoren, den individuellen Leidensdruck, das biologische Alter des Patienten, die eigenen Lebensvorstellungen und -wünsche, sowie die täglichen Lebensanforderungen miteinbezieht, essentiell.
Somit treffe ich die Entscheidung, ob bei einem Patienten eine medikamentöse Minderung der Herzfrequenz mit zum Bsp. einem Beta-Blocker (sogenannte Frequenzkontrolle), oder eine Wiederherstellung des Sinusrhthmus mit spezifischen Rhythmusmedikamenten, einer elektrischen Kardioversion, oder auch einer Katheterablation (sogenannte Rhythmuskontrolle), sinnvoller ist, individuell und in ausführlichen Gesprächen zusammen mit dem Patienten.

Wie viele Pestizide wurden 2019 eingesetzt?​​

Die Nutzung von Pestiziden ist insgesamt zurückgegangen. Im Vergleich der letzten Jahre war es der niedrigste Stand seit 20 Jahren. Agrarministerin Julia Klöckner hat am 12.08.2020 mitgeteilt, dass die verkaufte Menge von Unkraut- und Schädlingsvernichtern im Vergleich zu 2018 um 6,7 Prozent gesunken ist. Laut Industrieverband Agrar (IVA) wurden 2020 insgesamt rund 27.000 Tonnen Pestizide abgesetzt.
Der Rückgang ist vor allem auf den Rückgang von Herbiziden (Unkrautvernichtungsmitteln) um 6,5 % und Fungiziden (Mittel gegen Pilzbefall) um 10% zurückzuführen.
Bei Glyphosat betrug der Rückgang im Vorjahresvergleich sogar 11,3 Prozent.