Vorhofflimmern, was tun?

Was macht man bei Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen. Ohne Therapie drohen ernste Folgen, wie beispielsweise ein Schlaganfall. Gehen Sie bei Verdacht von Vorhofflimmern rechtzeitig zum Arzt, der bei Bestätigung der Diagnose Vorhofflimmern eine individuell angepasste Therapie einleitet und begleitet. Die drei zentralen Säulen der Therapie von Vorhofflimmern sind die Blutverdünnung zur Vermeidung von Schlaganfällen, die Verminderung der Beschwerden und somit Verbesserung der Lebensqualität, sowie die optimale Behandlung der Risikofaktoren von Vorhofflimmern, wie zum Beispiel Bluthochdruck, oder Herzschwäche..

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Fakten

    • Fakt 1

      Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen.

    • Fakt 2

      Ohne Therapie drohen ernste Folgen, beispielsweise ein Schlaganfall.

    • Fakt 3

      Essenziell ist eine individualisierte Therapie mit Berücksichtigung der Risikofaktoren, des individuellen Leidensdrucks, des biologischen Alters, der eigenen Lebensvorstellungen und -wünsche, sowie der täglichen Lebensanforderungen jedes einzelnen Patienten.

Carolin Sonne
Torsten Gauger
empfohlen von Experte für Online Marketing

Was genau ist Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung mit meist erhöhtem und unregelmäßigem Puls und eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte. Aufgrund des erhöhten Schlaganfallrisikos unter Vorhofflimmern steht eine rechtzeitige Diagnose im Vordergrund. 

Welche Symptome sind typisch bei Vorhofflimmern?

Typisch ist ein anhaltend unregelmäßiger, meist deutlich beschleunigter Herzschlag mit oft über 100 Schläge pro Minute.  Dadurch kommt es zu Beschwerden wie Herzklopfen, Herzjagen und Schwindel. Patienten klagen „Mein Herz gerät aus dem Takt“. Auch plötzlicher Druck auf der Brust, Luftnot, oder ein Schwäche- oder Angstgefühl können auftreten.

Anfangs tritt Vorhofflimmern oft anfallsartig auf. Man spricht dann von paroxysmalem (anfallsartigem) Vorhofflimmern. Im weiteren Krankheitsverlauf dauert es immer länger, bis das Vorhofflimmern spontan endet bis es schließlich anhaltend bestehen bleibt (persistierendes Vorhofflimmern).

Was sind die Ursachen für Vorhofflimmern?

Ein vernachlässigter hoher Blutdruck zählt neben hohem Alter und genetischer Vorbelastung zu den wichtigsten Risikofaktoren und Ursachen für die Entwicklung von Vorhofflimmern.

 Häufige Auslöser für Vorhofflimmern sind:

  • Bluthochdruck
  • Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche)
  • Koronarer Herzkrankheit
  • Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Herzklappenfehler
  • Herzmuskelentzündung
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Ungesunder Lebensstil mit übermäßigem Alkoholkonsum, Rauchen und deutlichem Übergewicht.

Wie wird die Diagnose Vorhofflimmern gestellt?

Die Diagnose Vorhofflimmern kann leicht durch ein EKG (Elektrokardiogramm), oder ein Langzeit-EKG gestellt werden. Zu wichtigen weiteren diagnostischen Maßnahmen bei neu festgestelltem Vorhofflimmern gehören natürlich auch eine ausführliche körperliche Untersuchung inklusive Blutdruckmessung, die Echokardiografie (Herzultraschalluntersuchung), Laboruntersuchungen und gegebenenfalls ein Schlafapnoe-Screening, um gerade auch die individuellen Risikofaktoren besser zu verstehen.

Was sind die Folgen und Gefahren durch Vorhofflimmern?

Das Schlaganfall-Risiko steigt: Bei Vorhofflimmern kommt es durch die Rhythmusstörung zur Stagnation der Blutströmung, vor allem im linken Vorhof-Ohr, und es können sich Gerinnsel bilden. Eine Gefahr durch Vorhofflimmern, die man ernst nehmen sollte. Ohne entsprechende Therapie (eine Hemmung der Blutgerinnung) droht zum Beispiel ein Schlaganfall durch verschleppte Blutgerinnsel.

Wie behandelt man Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen. Ohne Therapie drohen ernste Folgen, beispielsweise ein Schlaganfall. Also was gegen Vorhofflimmern zu tun? Die drei zentralen Säulen der Therapie von Vorhofflimmern sind die

1. Blutverdünnung zur Vermeidung von Schlaganfällen,

2. Verminderung der Beschwerden und somit Verbesserung der Lebensqualität, sowie die optimale 

3. Behandlung der Risikofaktoren von Vorhofflimmern, wie Bluthochdruck, oder Herzschwäche.

Wichtigste Maßnahme ist es das Risiko eines Schlaganfalls durch Blutverdünnung zu verringern. Das Ausmaß der Blutgerinnungshemmung entscheidet der behandelnde Arzt bei jedem Patienten individuell unter Berücksichtigung des Schlaganfall- und Blutungsrisikos.

Auch die Diagnose und Therapie der oben erwähnten Risikofaktoren sind zentral für den Erfolg der weiteren Behandlung.

Wie vermindert man die Beschwerden bei Vorhofflimmern?

Bezüglich der Verminderung der Beschwerden gibt es verschiedenen Herangehensweisen. Je länger Vorhofflimmern besteht, umso schwieriger ist es, den normalen Herzrhythmus – den sogenannten Sinusrhythmus – wieder herzustellen und aufrechtzuerhalten. Vorhofflimmern kann in frühen Stadien durch Medikamente, elektrische Kardioversion, den sogenannten “Elektroschock”, oder eine Katheterablation erfolgreich behandelt werden. Sollte eine Wiederherstellung des Sinusrhythmus nicht erfolgversprechend sein, ist auch eine reine medikamentöse Minderung der Herzfrequenz mit zum Beispiel einem Beta-Blocker (sogenannte Frequenzkontrolle) in Erwägung zu ziehen.

Quellen:

2020 ESC Guidelines for the diagnosis and management of atrial fibrillation developed in collaboration with the European Association of Cardio-Thoracic Surgery (ESC=European Society of Cardiology).

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  • Vorhofflimmern wird häufig übersehen und ist eine sehr häufige Herzerkrankung. Ohne individuelle Therapie drohen ernste Komplikationen, wie Schlaganfall oder Herzinsuffizienz. Man sollte daher frühzeitig einen Kardiologen aufsuchen.
    Bezüglich der Blutverdünnung, je nach Schlaganfall- und Blutungsrisiko, und Behandlung der Ursachen von Vorhofflimmern sind sich Experten zumeist einig. Bezüglich der Behandlung der Symptome des Patienten gibt es allerdings oft unterschiedliche Meinungen zum weiteren Vorgehen. Meiner Ansicht nach ist hier eine ganz individuelle Herangehensweise, die Risikofaktoren, den individuellen Leidensdruck, das biologische Alter des Patienten, die eigenen Lebensvorstellungen und -wünsche, sowie die täglichen Lebensanforderungen miteinbezieht, essenziell. Somit treffe ich die Entscheidung, ob bei einem Patienten eine medikamentöse Minderung der Herzfrequenz mit zum Bsp. einem Beta-Blocker (sogenannte Frequenzkontrolle), oder eine Wiederherstellung des Sinusrhythmus mit spezifischen Rhythmusmedikamenten, einer elektrischen Kardioversion, oder auch einer Katheterablation (sogenannte Rhythmuskontrolle), sinnvoller ist, individuell und in ausführlichen Gesprächen zusammen mit dem Patienten. Da Vorhofflimmern eine der häufigsten Rhythmusstörungen ist und die Konsequenzen fatal sein können, ist es wichtig, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen, wenn das Herz aus dem Takt schlägt.“

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