Gold als Geldanlage. Was sind Vorteile und Nachteile?

Erstellt am 19.01.2024 aktualisiert am 19.01.2024
Ingmar Ziegler
Ingmar Ziegler
Fachkompetenz: Vermögensberatung

Was sind die Vorteile und Nachteile von Gold als Geldanlage?

Gold ist kurzfristig großen Schwankungen unterworfen und gilt daher als spekulative Geldanlage. Auf der anderen Seite steht der langfristige Trend, dass Gold über lange Zeiträume eine sehr wertbeständige Anlage ist.

Ob Gold eine gute Geldanlage ist, hängt davon ab, was für ein Anlagetyp Sie sind. Für Personen mit dem Interesse schnell Geld zu verdienen kann Geld auch kurzfristig eine interessante Geldanlage sein. Dies zeigen zum Beispiel die enormen Gewinne direkt vor der Corona-Pandemie im Januar 2020. Denn in solchen gesellschaftlich unsicheren Zeiten gilt Gold als „sicherer Hafen“ und gewinnt enorm an Wert. Auf der anderen Seite schichten Anleger ihr Vermögen auch gerne wieder um, wenn die Gewinne der Unternehmen wieder steigen. In dem Fall kann Gold auch schnell wieder an Wert verlieren.

Für langfristige Investments ist Gold eine stabile und gute Anlage, um Börsencrashs und ähnlichen Ereignissen eine Absicherung entgegenzusetzen. Der durchschnittliche Anteil von Gold am Gesamtvermögen sollte nicht über 10 % liegen, um bei kurzfristigen Schwankungen nicht zu anfällig zu sein. Die Verbraucherzentrale rät, dass es nicht über 5 bis 10 % sein sollte. Auf der anderen Seite ist es gut, wenn man einen kleinen Teil seines Vermögens in Gold anlegt, um dies wie einen Gegenpol zu Aktien, Anleihen und zum Beispiel Investmentfonds zu halten und sich damit mit einem kleinen Teil gegen große gesellschaftliche Schockmomente abzusichern. Gold gilt daher als Krisenwährung und kann das Gesamtrisiko eines Portfolios senken. 2019 war der Höchststand von Gold, was zeigt, dass Anleger davon ausgegangen sind, dass es zu einem wie immer gearteten Crash kommen könnte. Ein Beispiel sind Pandemien, aber auch andere massive Einschnitte, die durch die Umwelt, das Klima oder andere Themen kommen können. Wie so oft im Leben: Es geht um einen intelligenten Mix und die persönliche Lebensphase, in der man steht.

Gold als Geldanlage hat Vor- und Nachteile

Meine Meinung

Ich glaube, Gold eignet sich als Anlage um einen kleinen Teil seines Vermögens langfristig zu sichern. Gold sollte nie über 10 % des Gesamtvermögens umfassen, da es zwar langfristig wertbeständig ist, aber die Wertzuwächse z.B. in Aktien langfristig attraktiver sind. Aber gerade während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass Menschen sich auf Gold immer dann als Geldanlage zurückziehen, wenn es gesellschaftliche Krisen gibt. Um diese Krisen langfristig abzusichern, ist es sinnvoll, einen kleinen Teil seines Vermögens langfristig in Gold anzulegen.

Wichtig zu wissen!

Gold kann kurzfristig großen Schwankungen unterliegen. Damit sind große Gewinne, aber auch Verluste verbunden. Langfristig ist Gold aber sehr wertstabil.

Gold eignet sich hervorragend als langfristige Geldanlage zur Absicherung von großen gesellschaftlichen Umbrüchen, da es auch in Krisenzeiten als wertbeständig gilt.

Ist Gold eine gute Geldanlage?

Gold ist kurzfristig großen Schwankungen unterworfen und gilt daher als spekulative Geldanlage. Auf der anderen Seite steht der langfristige Trend, dass Gold über lange Zeiträume eine sehr wertbeständige Anlage ist.

Ob Gold eine gute Geldanlage ist, hängt davon ab, was für ein Anlagetyp Sie sind. Für Personen mit dem Interesse schnell Geld zu verdienen kann Geld auch kurzfristig eine interessante Geldanlage sein. Dies zeigen zum Beispiel die enormen Gewinne direkt vor der Corona-Pandemie im Januar 2020. Denn in solchen gesellschaftlich unsicheren Zeiten gilt Gold als “sicherer Hafen” und gewinnt enorm an Wert. Auf der anderen Seite schichten Anleger ihr Vermögen auch gerne wieder um, wenn die Gewinne der Unternehmen wieder steigen. In dem Fall kann Gold auch schnell wieder an Wert verlieren.

Für langfristige Investments ist Gold eine stabile und gute Anlage, um Börsencrashs und ähnlichen Ereignissen eine Absicherung entgegenzusetzen. Der durchschnittliche Anteil von Gold am Gesamtvermögen sollte nicht über 10 % liegen, um bei kurzfristigen Schwankungen nicht zu anfällig zu sein

Die Verbraucherzentrale rät, dass es nicht über 5 bis 10 % sein sollte.

Auf der anderen Seite ist es gut, wenn man einen kleinen Teil seines Vermögens in Gold anlegt, um dies wie einen Gegenpol zu Aktien, Anleihen und zum Beispiel Investmentfonds zu halten und sich damit mit einem kleinen Teil gegen große gesellschaftliche Schockmomente abzusichern. Gold gilt daher als Krisenwährung und kann das Gesamtrisiko eines Portfolios senken. 2019 war der Höchststand von Gold, was zeigt, dass Anleger davon ausgegangen sind, dass es zu einem wie immer gearteten Crash kommen könnte. Ein Beispiel sind Pandemien, aber auch andere massive Einschnitte, die durch die Umwelt, das Klima oder andere Themen kommen können. Wie so oft im Leben: Es geht um einen intelligenten Mix und die persönliche Lebensphase, in der man steht.

Abschnitt Quelle

Wie kann man in Gold investieren?

In dem Video sieht man, verschiedene Goldbarren und verschiedene Größen. 50 Gramm Barren sind eine übliche Menge im kleinen Bereich. Man sollte darauf achten, dass das Gold eine Qualität von 999,9 Punkte im Reinheitsgehalt hat. Der Anbieter sollte zertifiziert sein. Daher sollte man solche Goldbarren auch nicht über Amazon oder ähnliche Portale kaufen, da dort nicht sichergestellt ist, dass der Reinheitsgehalt eingehalten wird und man das als Leihe nur schwer überprüfen kann.

Eine Unze ist etwas kleiner und hat 31,1 Gramm. Und dann gibt es natürlich noch größere Barren mit einem ein Kilo oder sogar noch mehr Gewicht.

Man kann Goldbarren auch über einen Sparplan erwerben, um das Gold in kleinen Teilschritten zu zahlen und sich dann den Barren auch physisch ausliefern zu lassen.

FAQ zu Gold

Goldbarren sind anders als Goldmünzen nicht genormt und so gibt es verschiedenen Größen. 1 Gramm, 5 Gramm, 10 Gramm, 31,103 Gramm (entspricht einer Feinunze), 50 Gramm, 100 Gramm, 250 Gramm oder 500 Gramm. Es gibt aber auch große Barren mit 400 Unzen, was ca. 12,5 Kilogramm entspricht.
In vielen Zentralbanken befinden sich Handels-Goldbarren mit 400 Unzen, was ca. 12,5 Kilogramm entspricht. Allerdings haben nicht alle Goldbarren die gleiche Größe, daher wird das individuelle Gewicht auf den jeweiligen Barren geprägt.
Barren mit einem Gewicht von bis zu ca. 100 Gramm werden gestanzt. Goldbarren über 100 Gramm werden gegossen. In gegossene Barren wird ein Schmelzer- und Prüfzeichen sowie eine Produktionsnummer eingeschlagen. Außerhalb Europas werden Barren zum Teil anders gekennzeichnet.

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