Was ist Gesundheitscoaching?

Erstellt am 19.01.2024 aktualisiert am 03.05.2024
Timo Janisch
Timo Janisch
Fachkompetenz: Gesundheitsmanagement

Was kann man mit Gesundheitscoaching erreichen?

Gesundheitscoaching ist eine Methode zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden durch Veränderungen in Lebensgewohnheiten. Es umfasst individuelle Beratung in Bereichen wie Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Verhaltensänderung. Die modernste Methode ist das das Epigenetik-Coaching, welches die ganzheitlichen Zusammenhänge von Körper, Psyche und Umwelt betrachtet.

Gesundheitscoaching – was ist das?

Das Gesundheitscoaching ist ein Beratungsprozess, der darauf abzielt, Menschen dabei zu helfen, ihre Gesundheitsziele zu erreichen und ein gesundes Leben zu führen. Der Gesundheitscoach begleitet seine Klienten dabei und unterstützt sie, ihre individuellen Ziele zu definieren und die notwendigen Schritte zu gehen, um diese Ziele auch zu erreichen. Der Fokus liegt hierbei nicht auf der Behandlung von Krankheiten, sondern auf der Vorbeugung von Krankheiten und der Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens.    

 

Ein Gesundheitscoach arbeitet sehr eng mit seinen Klienten zusammen, um deren Bedürfnisse und Ziele zu verstehen. Gemeinsam entwickeln sie Pläne, um gesundheitliche Herausforderungen, wie beispielsweise Gewichtsverlust, Stressreduktion oder auch das Management von chronischen Krankheiten, zu bewältigen.

Themenkomplexe im Gesundheitscoaching

Das Gesundheitscoaching ist ein ganzheitlicher Ansatz und berücksichtigt neben der körperlichen Gesundheit auch den emotionalen und mentalen Zustand des Klienten. In der Regel werden fünf Themenkomplexe im Gesundheitscoaching angesprochen:

 

1.) Bewegung: Bewegung und körperliche Aktivität sind wichtige Aspekte des Gesundheitscoaching. Ein Gesundheitscoach kann seinen Klienten dabei helfen, ein individuelles Bewegungsprogramm zu entwickeln und die körperliche Aktivität in den Alltag zu integrieren. Ziel ist es, die körperliche Fitness und Gesundheit zu verbessern und so das Risiko für Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes zu reduzieren.

 

2.) Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Gesundheitscoaching. Ein Gesundheitscoach kann seinen Klienten dabei unterstützen, eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise zu entwickeln, die den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben des Klienten entspricht. Auch das „richtige Trinken“ ist hier ein wichtiges Thema.

 

3.) Entspannung: Auch Regeneration und Entspannung sind wesentliche Bestandteile des Gesundheitscoachings. Ein Gesundheitscoach kann seinen Klienten dabei helfen, Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Atemübungen zu erlernen und in seinen Tagesablauf zu integrieren. Ziel ist es, so Stress abzubauen. Aber es kann auch daran gearbeitet werden, die Schlafqualität zu verbessern und einen geregelten Schlaf von mindestens sieben Stunden pro Nacht einzuführen, um so das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

 

4.) Beeinflussbare Umweltfaktoren: Dinge wie die Luftqualität, Lärm, Schadstoffe oder Strahlung können unsere Gesundheit negativ beeinflussen. Ein Gesundheitscoach kann seine Klienten dabei unterstützen, diese Faktoren in seinem Leben zu identifizieren und gezielt zu reduzieren und so seine Gesundheit zu schützen. Auch Themen wie Tabak- und Alkoholkonsum können in diesem Zusammenhang besprochen werden.

 

5.) Bewusste Lebenseinstellung: Negative Gedanken, Stress oder Ängste können unsere Gesundheit negativ beeinflussen. Ein Gesundheitscoach kann seinen Klienten dabei helfen, bewusst eine positive Lebenseinstellung zu entwickeln und mentale Fähigkeiten wie Resilienz, Selbstakzeptanz oder Selbstbewusstsein zu stärken und so die psychische Gesundheit zu verbessern.

Ausbildungsmöglichkeiten im Gesundheitscoaching

 

Es gibt derzeit keine einheitlichen Regularien für eine Ausbildung zum Gesundheitscoach. Es gibt jedoch verschiedene Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die Interessierte nutzen können, um sich auf die Arbeit als Gesundheitscoach vorzubereiten.

 

Einige Bildungseinrichtungen bieten etwa spezielle Ausbildungen bzw. Weiterbildungen als Gesundheitscoach an. Diese können zwischen mehreren Monaten bis zu einem Jahr dauern. Sie richten sich oft an Menschen, die bereits über ein Basiswissen im Bereich Coaching, Sport und Gesundheit haben. Und bereits einen Abschluss zum Physiotherapeut, eine anerkannte Fitnesstrainerausbildung (B-Lizenz) oder Erfahrungen im Bereich des Gesundheitsmanagements vorweisen können. In manchen Fällen ist aber dennoch ein Quereinstieg ohne spezifische Vorkenntnisse möglich. Die Inhalte dieser Ausbildungen können sich unterscheiden, aber in der Regel werden Themen wie Motivationstraining und Coaching, gesundheitsorientiertes Fitnesstraining, Stressmanagement und allgemeine Gesundheitsbildung behandelt.

Fragestellungen im Gesundheitscoaching

Typische Fragestellungen, die im Rahmen des Gesundheitscoaching besprochen werden können, können also beispielsweise sein:

- Was sind meine Gesundheitsziele?

- Wie kann ich meine körperliche Fitness verbessern und mehr  Bewegung in meinen Alltag integrieren?

- Wie schaffe ich es, gesund und langfristig abzunehmen?

- Wie kann ich mir das Rauchen abgewöhnen?

- Wie kann ich mich in akuten Stresssituationen verhalten? 

- Wie kann ich mich vor Burnout oder Depressionen schützen?

- Wie kann ich meine mentale Stärke verbessern und lernen, resilient zu werden?

- Wie kann ich meine Umgebung gesünder gestalten?

- Wie kann ich meine Work-Life-Balance optimieren?

Dabei geht es dann immer darum, individuelle Ziele zu definieren und Strategien zu entwickeln,  um diese Ziele zu erreichen. Ein Gesundheitscoach unterstützt also darin, persönliche Lösungen zu finden, die auf die speziellen Bedürfnisse des Klienten abgestimmt sind. Ein Gesundheitscoach kann dabei helfen, neue Perspektiven zu entwickeln und Strategien zu erarbeiten, um die gesundheitsbezogene Veränderungen im Leben des Klienten auch langfristig zu erreichen. 

Gesundheitscoaches können in den verschiedensten Bereichen tätig sein, wie zum Beispiel in Unternehmen, in Fitnessstudios oder in Gesundheitszentren. Auch Kooperationen mit physio- oder psychotherapeutischen Praxen, Massagepraxen oder Arztpraxen sind möglich. Bei ihrer Arbeit können Gesundheitscoaches Einzelpersonen betreuen, aber auch Gruppen oder Teams und ihnen dabei helfen, gesunde Gewohnheiten zu etablieren und ihre Lebensqualität zu verbessern

Epigenetik – was ist das?

Die Genetik hält den Bauplan für unsere Zellen und somit unseres Körpers bereit. Die Epigenetik hingegen entscheidet, wie die Gene abgelesen werden. Sie hat die Macht darüber zu entscheiden, welche Gene aktiviert oder welche Gene stummgeschaltet werden. 

Unsere Epigenetik wird maßgeblich durch unsere individuellen Umwelteinflüsse und Lebensstil geprägt: Sie reagiert sensibel auf unsere Umwelt und passt sich ihr an. Zu den Faktoren, die unsere Epigenetik beeinflussen, gehören nicht nur unsere Ernährung, unsere körperliche Aktivität und unser Schlaf, sondern auch Dinge wie unsere Gedanken und Gefühle und unser soziales Umfeld. 

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Unsere Ausbildung zum Epigenetik-Coach

In unserer Ausbildung zum Epigenetik-Coach lernst du, wie wir über die Gestaltung unserer Umwelt und unseres Lebensstils unsere Genaktivität positiv beeinflussen können. Bei uns kannst du mehr darüber erfahren, wie du über gezielte Lebensstilveränderungen deine Selbstheilungskräfte und die deiner Klienten fördern und so mehr Gesundheit und Wohlbefinden erlangen kannst. Erfahre bei uns, wie du Menschen ganzheitlich zu nachhaltiger Gesundheit begleiten kannst.

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