beantwortet von
Torsten Gauger

Experte für Online Marketing

Was tue ich gegen Lampenfieber?

Wie entsteht Lampenfieber?

Lampenfieber ist Angst. Es ist die Angst vor den Augen anderer zu versagen. Die Anspannung und Nervosität steigt vor einem öffentlichen Auftritt und in gleichem Maße steigt der Stress den Anforderungen nicht zu genügen. Lampenfieber kann den Schauspieler, den Musiker und Künstler treffen.

Unter Lampenfieber versteht man aber auch die Anspannung eines Menschen, der eine nicht-künstlerische Leistung erbringen will und dabei vermehrter sozialer Aufmerksamkeit begegnet. Dies kann ein Referat, ein Vortrag oder auch eine Sportveranstaltung sein. Lampenfieber ist untrennbar mit der Erwartung verknüpft, dass die Qualität der Leistung bzw. des Auftritts vom Publikum bewertet wird. Daher wird Lampenfieber oft als besonders bedrohlich empfunden, wenn die soziale Aufmerksamkeit gleichzeitig mit einer starken Konkurrenz verbunden ist.

Torsten Gauger

Torsten Gauger

Experte für Online Marketing

Was mache ich gegen Lampenfieber?

Viele Fragen sich: „Was tun gegen Lampenfieber? Wie zum Teufel werde ich dieses lähmende Gefühl los? Was kann ich tun, um das Lampenfieber zu besiegen?“ Wichtig ist dabei sich klarzumachen, dass wir hier gegen unsere eigenen Gefühle kämpfen. Und wie bei jeder Schlacht geht es um eine gute Strategie, um ganz einfache Tipps gegen Lampenfieber und die Umsetzung der besten Maßnahmen gegen Lampenfieber. Den professionellen Umgang mit Lampenfieber kann man in drei Phasen teilen. Erstens die Zeit im Vorfeld eines Auftritts, zweitens die wenigen Minuten direkt vor dem Auftritt und drittens den Moment des Auftritts selber. Entscheidend ist die Zeit in der man den Auftritt vorbereitet und in der man die Möglichkeit hat den Inhalt der Präsentation, die eigene Körpersprache und die Reaktionen der Anderen zu antizipieren. Wie macht man das? Die Visualisierung des Auftritts kann helfen Ängste abzubauen, da wir die beängstigende Situation des Auftritts in Gedanken durchspielen und sie in Gedanken so gestalten können, wie sie uns gefällt. Wir härten uns langsam ab. Denn neues macht uns Angst. Wenn wir es aber bereits durchlebt haben, werden sie „gewohnt“ und verlieren ihren Schrecken. Die Vorstellung von einer wohlwollenden Reaktion der Zuschauer und gelungenen eigenen Performance können genauso beruhigen, wie die handfeste Gewissheit, dass man den Inhalt bis in die letzte Faser kennt und durchdrungen hat.

Was ist das beste gegen Lampenfieber?

Das mit Abstand beste gegen Lampenfieber ist die akribische und umfängliche Vorbereitung. Wenn man selber Lampenfieber hat, dann weiß man natürlich auch, dass die anderen das mitbekommen. Das ist unangenehm, weil es für manche unprofessionell wirken mag, was es natürlich nicht ist, denn Lampenfieber gehört zu dem Beruf des Schauspielers, der wirken will und sich selber hinterfragt. Jeder Auftritt vor anderen birgt damit das Risiko Lampenfieber zu bekommen. Die Kunst besteht darin das Lampenfieber bewusst zu steuern. Denn Lampenfieber hat andererseits auch etwas Belebendes und kann einen auf mögliche Schwachstellen des eigenen Auftritts aufmerksam machen.

Welche Arten von Lampenfieber gibt es?

Es gibt die „negative“ Form des Lampenfiebers, die sich in „Auftrittsangst“ oder „Podiumsangst“ äußert. Je nach Intensität kann diese Angst die Qualität der Leistung mindern. Daneben gibt es das “positive” Lampenfieber, das sich als leistungssteigernder Eustress leistungssteigernd zeigt. Dieser positive Stress führt zu einer höheren Aufmerksamkeit, zu einer stärkeren Fokussierung. Ob Lampenfieber eine Leistungssteigerung oder eine Leistungsminderung verursacht, hängt davon ab, um welche Aufgabe es sich handelt und wie bedrohlich die Situation wahrgenommen wird.

Wie kann man Lampenfieber nutzen?

Es gilt folgende Faustregel: Je mehr Ruhe oder Feinmotorik für die Leistung benötigt wird, desto weniger Stress ist gut. Desto wichtiger die grobmotorische Muskulatur für die Leistung beansprucht wird, desto eher kann der Eustress zu einer Leistungssteigerung führen. Denn Lampenfieber aktiviert Fluchtmechanismen und aktiviert die Atmung und Muskulatur. Bei Wettkämpfen kann Lampenfieber daher zu einer deutlichen Leistungssteigerung führen. Bei einem Chirurgen wäre Lampenfieber eher kontraproduktiv, da die Gefahr steigt, dass die Feinmotorik durch die Aktivierung der Muskeln überlagert wird und er anfängt zu zittern. Wem es gelingt das eigene Anspannungs-Niveau zu steuern kann damit die Leistung erheblich beeinflussen. Die leichte Anspannung durch Lampenfieber kann man positiv für eine erhöhte Konzentration nutzen. Es geht beim Lampenfieber um das Regulieren der Anspannung.

Lampenfieber bekämpfen. Wie bekämpft man Lampenfieber vor einem Auftritt?

Neben der textlichen und inhaltlichen Vorbereitung gehört die Auseinandersetzung mit dem Kontext dazu. Für den Schauspieler ist das vor allem die Figur, die man repräsentiert. Für den Vortragenden ist dies vor allem die Rolle, die man innehat. Dem Vortragenden wird immer eine Kompetenz und Reputation zugesprochen, sonst wäre er oder sie ja nicht eingeladen vor anderen zu sprechen. Diese Rolle des Wissenden, des Kompetenten muss genauso ausgefüllt werden, wie die eigentlichen Inhalte. Die Haltung ist für einen Vortrag mindestens genauso wichtig, wie die Erstellung des vorzutragenden Textes. Denn mit dieser Haltung wird der Vortrag auch gelingen, wenn aus irgendwelchen Gründen, der Kontext sich verändert. Der Beamer kann versagen, das Mikro kann anfangen Rückkopplungen zu erzeugen, das Licht kann ausgehen… Alles egal. Die Haltung und Verkörperung des Wissens und der Kompetenz hilft diese Hürden zu nehmen und damit Unsicherheit zu reduzieren.

Lampenfieber reduzieren. Wie reduziert man Lampenfieber direkt vor dem Auftritt?

Trotz akribischer Vorbereitung und dem Wissen, dass man das Thema durchdrungen hat, kann man kurz vor dem Auftritt in die Situation kommen, dass der Blutdruck steigt, das Herz anfängt zu rasen und der Schweiß sich seine Bahnen bricht. Da hilft nur eines. Vergewissern wir uns, dass diese körperliche Reaktion ein uralter Instinkt ist. Unser Gehirn nimmt eine außergewöhnliche Situation wahr, die potenziell bedrohlich ist und reagiert mit Mustern, die wir noch aus der Steinzeit in uns tragen. Angriff, Flucht oder versteinert stehen bleiben. Diese Muster haben wir nicht unter Kontrolle, aber wir können mit ihnen umgehen. Denn wir wissen, dass diese Muster dafür da sind, um uns zu schützen. Wir können dem rasenden Herzen dafür danken, dass es uns darauf aufmerksam macht, dass es jetzt losgeht. Wir können dem Puls danken, dass er jede Zelle mit frischem Blut versorgt und wir können dem Schweiß danken, dass er uns ein bisschen abkühlt, damit wir bei der jetzt kommenden Anstrengung nicht überhitzen. Dankbarkeit für diese uns in dem Moment bedrohlich erscheinenden körperlichen Reaktionen führen dazu, dass sie sich beruhigen. Denn wir haben wahrgenommen, dass der Moment entscheidend ist und wir uns nun konzentrieren.

Umgang mit Lampenfieber während des Auftritts.

Auch direkt während des Auftritts kann sich das Lampenfieber bemerkbar machen. Entscheidend ist das Loslassen und in den Flow zu gehen. Lampenfieber blockiert manche unserer kognitiven Fähigkeiten. Entscheidend ist auf die Vorbereitung zu vertrauen. Es ist erstaunlich wie sich das Unbewusste die Inhalte wieder hervorholt, die wir in dem Moment benötigen. Und noch erstaunlicher ist, dass sich plötzlich Automatismen abspielen, die wir gar nicht mehr gewusst haben. Wenn wir merken, dass diese Elemente alle noch da sind, entsteht durch das Lampenfieber eine hohe Konzentration, die sogar zu noch größeren Leistungen führen kann, da die Relevanz des Auftritts so hoch ist, dass Anspannung und Fokussierung zu enormen Ergebnissen führen können. Es geht darum darauf zu vertrauen, dass die Inhalte und die Rolle ausfüllen kann.

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  • Lampenfieber ist für mich ein Zeichen des Respekts vor der eigenen Arbeit. Denn wem ist die Reaktion der anderen egal? Lampenfieber kann man reduzieren. Lampenfieber zu haben ist aber keine Schmach, sondern auch ein Mittel, das man bewusst nutzen kann, um den Moment des Auftritts noch fokussierter zu gestalten.

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